Firewolf

Funktionsweise

Funktionsweise HRD-Löscher Typ Firewolf

Der Öffnungsmechanismus vom Firewolf basiert im Gegensatz zu bisher verwendeten Schnellöffnungsventilen nicht auf dem Einsatz von Pyrotechnik oder Gasdruck-Generatoren, sondern auf elektromechanischen Prinzipien. Durch das spezielle Design des verwendeten Elektromotors und der mechanischen Bauelemente ist eine Ventilöffnungszeit von < 3 ms garantiert. Vergleichende Explosions-Unterdrückungsversuche von FirewolfTM mit pyrotechnisch ausgelösten Löschern ergaben eine vergleichbare Unterdrückungswirkung.

Das HRD-Ventil FirewolfTM besteht aus einem mechanischen Ventilteil, einem Elektromotor mit redundanten Spulen und einer elektronischen Steuer- und Überwachungseinrichtung, bei der alle sicherheitsrelevanten Bauteile sowie die Ansteuerung des Motors ebenfalls redundant ausgelegt sind.

Über eine Feldanschlussbox können bis zu 10 Firewolf Löscher pro Auslösekreis an verschiedene Typen von Kidde Alarmzentralen angeschlossen werden.

Im Gehäuse des FirewolfTM ist das Ventil mit Mechanik und Motor sowie die Elektronik untergebracht. Auf dem Gehäuse ist der entsprechende Löschmittelbehälter aufgeschraubt. Wird von der Alarmzentrale ein Alarm an die FirewolfTM-Elektronik gemeldet, erfolgt die Freigabe der Ventilöffnung durch die Entriegelung der Hauptfalle. Aufgrund der Kraftwirkung durch den Stickstoffdruck (60bar) im Löschmittelbehälter wird die Klappe in weniger als 3 ms geöffnet und das Löschpulver in den zu schützenden Behälter entleert.

Sicherheit

Die Klappe kann über eine Exzenterwelle mechanisch verriegelt werden, wodurch eine Auslösung selbst bei elektrischer Ansteuerung des Ventils unmöglich ist. Alle Betriebszustände wie Normalbetrieb, Verriegelung, Motorverfügbarkeit und Druck im Löschmittelbehälter werden kontinuierlich überwacht und im Störungsfall erfolgt eine Meldung an die Alarmzentrale.

Schnitt des Ventils in perspektivischer Darstellung

1. Löschmittelbehälter
2. Klappe
3. Hauptfalle
4. Auslösegehäuse

Firewolf Funktionsweise